Produktfilm / Referenzfilm
Beim Produktfilm steht, wie der Name schon sagt, das
Produkt im Vordergrund. Bei einem oder mehreren Produkten werden
Eigenschaften, Vorteile, Anwendungen usw. dargestellt. Produktfilme werden
auf Messen, im Verkaufsgespräch oder auch auf Präsentationsmonitoren im
Handel eingesetzt. Hier laufen die Filme dann häufig unter dem Begriffe "POS-Film"
oder "POI-Film". "POS" ist die Abkürzung für "Point of Sale", also
Verkaufsort. Diese Filme laufen in der Regel im Handel, am weitesten
verbreitet sind hier sicher die Filme in den Baumärkten. POI steht für
"Point of Interest" und heisst eigentlich nur, dass der Film direkt am
"Punkt des Interesses" vorgeführt wird.
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Eine weitere Variante ist das "To-Do-Video", dass vor
allem eingesetzt wird, um dem Anwender zu erklären, wie er mit dem Produkt
umgehen soll. "To-Do-Videos" werden häufig auch direkt am Verkaufspunkt,
also zum Beispiel im Baumarkt eingesetzt, manchmal aber auch mit dem Produkt
auf Video, CD oder DVD ausgeliefert. Eine weitere Untergruppe des
Produktfilms ist der Referenzfilm. Vor allem im Business to Business Bereich
nimmt der Einsatz von Referenzfilmen stark zu. Unternehmen, deren Produkte
z.B. aus Dienstleistungen oder dem Bau von Anlagen bestehen, nutzen die
Möglichkeit, über Referenzprojekte ihr Leistungsspektrum darzustellen.
Stellen Sie sich z.B. vor, Sie haben einen Hobbymarkt
und wollen Interessenten Ihre "Produkte" vorführen. Hier könnten Sie dann
Filme einsetzen, die anhand verschiedener Arbeiten zeigen, was Sie jeweils
geleistet haben.
Referenzaspekte finden sich auch immer häufiger in
Firmen- oder Imagefilmen, da immer mehr Unternehmen dazu übergehen, anstatt
über Produkte eher über ihre Lösungen und Anwendungen zu kommunizieren.
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